“Ich habe keine Zeit für Instagram” oder “Wenn ich so viel poste, wie du vorschlägst, bin ich ja den ganzen Tag nur mit Insta beschäftigt!” – Das sind Sätze, die dir vielleicht auch schonmal durch den Kopf gegangen sind und da kann ich dir sagen: Die Planung und ein effizienter Workflow sind die halbe Miete. 

Schon Lincoln sagte: “Wenn ich acht Stunden Zeit hätte, um einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden die Axt schleifen.” und wir schärfen deine Axt jetzt, damit du schneller voran kommst. Ich stelle dir hier mein Content-Workflow System vor, mit dem ich Instagram Content für 6 Wochen an einem Tag komplett kreieren und fertigmachen kann. Das heißt: Ich nehme mir einen Tag und muss danach nichts mehr machen, alles läuft automatisiert.

 

1| Themenspeicher

Mache die wichtigen Dinge, bevor sie dringlich werden, ist eine wichtige Devise aus dem Zeitmanagement. Das gilt auch für deinen Content! Wenn ich mich jedes Mal, wenn ich Content erstelle, erst hinsetzen muss und Themen recherchieren müsste, dann würde ich wohl nie fertig machen. 

Deswegen verbinden wir hier das Nützliche mit dem Angenehmen. Auch wenn du Instagram vorrangig so nutzen solltest, dass du kreierst und deine Kunden anziehst, ist es natürlich auch so, dass wir alle Konsumenten sind. Und dieses Konsumentendasein kommt uns hier zu Gute!

Statt nämlich krampfhaft nach Themen zu suchen, achten wir einfach auf interessante Beiträge, wichtige Fragen und spontane Ideen, die sowieso beim Rumscrollen so aufkommen. Diese werden alle vorbehaltlos notiert. 

Welches Tool du dafür nutzt, ist dir überlassen. Hierfür eignen sich sowohl Trello oder Evernote als auch die Smartphone-eigenen Notizapps

 

2| Das Framework

Während Schritt 1 quasi immer nebenher läuft, wird das Framework einmal festgelegt und dann zumindest mehrere Wochen oder Monate beibehalten. 

Überlege dir:

  • wie oft du posten möchtest
  • wann du posten möchtest
  • welche Themenschwerpunkte du bedienen möchtest
  • welche regelmäßigen Formate du einbauen willst

Danach kommt die Frage, wie weit du vorarbeiten möchtest. Ich kreiere meinen Content derzeit 4-6 Wochen im Voraus. Wenn du weißt, für welchen Zeithorizont du deinen Content erstellen willst und wie viel du posten möchtest, weißt du auch gleich, wie viele Beiträge du vorplanen musst. 

Ich würde dir hier raten dir ein Zeitlimit von 30-60 Minuten pro Beitrag zu setzen, damit du nicht länger als nötig daran rumbastelst und möglichst zeiteffektiv arbeitest. 

3| Die Content-Planung

Hier liegt die größte Problematik: Viele rennen jetzt mit ihren Ideen los und kreieren fröhlich drauf los. Und da liegt die größte Ineffizienz. 

Mache jeden Schritt im Bulk. Das heißt: diesen und jeden der folgenden Schritte gehst du komplett für alle Beiträge durch und springst erst dann zum nächsten Schritt. 

Jetzt wo du dein Framework und deine Ideen parat hast, kannst du dir einen Content-Plan erstellen. Dort trägst du ein, an welchem Tag du über welches Thema posten möchtest und überlegst dir direkt eine passende Überschrift. 

Ich plane meinen Content in einem Excel-Sheet. Du kannst aber auch einfach eine Tabelle in einem Textdokument aufziehen. 

Nachdem ich die Oberthemen festgelegt habe, mache ich mir Notizen über den Inhalt der Grafik oder der Bildunterschrift, damit ich für den nächsten Schritt schon alles parat habe. 

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3. Mein Schritt-für-Schritt Plan vom Unbekannten zum Follower zum Kunden

4| Bild- bzw. Grafikerstellung

Da ich inhaltlich jetzt weiß, was ich brauche, kann es mit der Beitragserstellung weitergehen. Bilder schieße ich ganz einfach mit meinem iPhone und bearbeite sie in Lightroom. Für Grafiken nutze ich Canva

Dieser Schritt dauert bei vielen am längsten. Da wir aber schon viel Vorarbeit geleistet haben, wird dir auch das jetzt schneller von der Hand gehen. 

 

5| Bildunterschriften vorbereiten

Im nächsten Schritt ergänze ich direkt in meinem Excel Sheet die Bildunterschriften. Ich schreibe sie so, dass ich sie nachher nur noch rüberkopieren muss. Das heißt: Mit allen Emojis und allen Hashtags. 

Ich schreibe die Bildunterschriften auch direkt am Laptop, was viel schneller geht, als diese am Smartphone einzutippen. 

 

6| Beiträge terminieren

Hier kommt jetzt alles zusammen! Normalerweise musst du alles manuell posten und das schluckt Zeit. Stattdessen sorgen wir in diesem Schritt dafür, dass der Beitrag komplett automatisiert hochgeladen wird.

Hier plane ich den Post mit der Bildunterschrift für die Zeit ein, wo er hochgeladen werden soll. Dafür gibt es zahlreiche Tools, die ich dir hier näher vorstelle.

 

Mein schneller Instagram Workflow

So spare ich mir nicht nur einen Haufen Zeit, sondern erstelle auch qualitativ besseren Content, weil ich mich immer genau auf einen Schritt fokussiere. Durch das Vorplanen erspare ich mir auch eine Menge Stress: Egal, ob ich krank werde, schlecht drauf bin oder mich unkreativ fühle, da alle Beiträge mit einem Mal vorgeplant werden, kommen sie so oder so stetig online und ich bin viel flexibler in meinem Alltag. 

So, das sind die Tools, die ich nutze, um mir Zeit und Nerven zu sparen. 

Falls du noch mehr kostenlose Tipps von mir erhalten möchtest, kann ich dir mein gratis Instagram-Seminar ans Herz legen. 

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Von Herzen viel Erfolg,
Deine Mentorin Lee-Anne