Es gibt zahlreiche Analyse Tools für Instagram, aber die hauseigenen Insights werden immer besser und sind vor allem eine sichere Quelle. Jede externe Analyse-Plattform muss mit Instagram verknüpft werden und hier gilt: desto weniger Anwendungen du mit Instagram verknüpft hast, desto besser. Außerdem kann man aus den Insights auch schon eine Menge ablesen: Wie man mehr Follower gewinnen kann, zum Beispiel.

Wie du deine Instagram Daten auswerten solltest

Gehe auf dein Instagram-Profil und klicke oben rechts auf die drei Striche und dann auf Insights. Hier findest du drei Reiter: Content, Aktivität und Zielgruppe.

Den ersten schauen wir uns dazu genauer an. Wichtig ist hierbei Konsistenz! Nimm dir pro Woche einen festen Tag zur Auswertung deiner Instagram Insights. Das kann zum Beispiel der Montag sein. Dann setzt du dich jeden Montag eine halbe Stunde hin und hältst alle Ergebnisse tabellarisch fest.

Manche Erkenntnisse werden von Woche zu Woche kommen und manche Dinge wirst du erst über einen Zeitraum von 4-8 Wochen erkennen. Grade deshalb ist es so wichtig, dass du die Instagram Insights regelmäßig auswertest und dabei nicht schludrig bist.

Beitrags-Metriken

Bleibe im Reiter Content. Wenn du hier neben Beiträge auf „Alle ansehen“ klickst, kommst du zu mehreren Filtermöglichkeiten.

Im ersten Filter (orange) kannst du die Art der Beiträge einstellen, also ob du nur Fotos, Videos, Carousel-Beiträge oder Verkaufsbeiträge angezeigt haben möchtest. Dieser Filter macht Sinn, um zwischen Fotos und Videos zu unterscheiden. Videos performen bei kleinen Profilen oft schlechter, weswegen sie in der Rangliste weiter unten sind. Trotzdem macht es Sinn auch Videos an sich mit einander zu vergleichen, um herauszufinden, welche Themen gut ankommen.

Der zweite Filter (grün) bezieht sich auf den Zeitraum. Hier kannst du maximal 2 Jahre und mind. 7 Tage als Betrachtungszeitraum wählen. Wenn du die Auswertung wöchentlich machst, dann solltest du hier 7 Tage einstellen.

Wenn du die Auswertung zum ersten machst, solltest du auch mal den gesamten Zeitraum prüfen. Das kannst du außerdem auch jedes Quartal einmal machen, um herauszufinden, was generell am besten performt hat.

Der dritte Filter (blau) ist der wichtigste: die verschiedenen Metriken. Wenn du darauf klickst, hast du eine Menge Metriken zur Auswahl. Instagram sortiert deine Beiträge dann automatisch absteigend nach der jeweiligen Metrik.

Hier sind allerdings nicht alle Metriken relevant. Die wichtigsten stelle ich dir jetzt hier einmal vor.

Gefällt mir-Angaben

Diese Metrik verliert an Bedeutung, seit Instagram die genaue Zahl für andere Profilbesucher versteckt. Allerdings ist es natürlich immer noch wichtig, dass dein Beitrag Herzen bekommt. Beiträge, bei denen du mehr Likes als für dich gewöhnlich bekommst, sprechen die Leute an. Betrachte diese Metrik aber immer im Zusammenhang mit den Kommentaren und Speicherungen. Wenn diese niedrig sind, heißt das, dass das Thema zwar interessant ist, aber noch eine wichtige Komponente fehlt. Mehr dazu in den jeweiligen Sektionen.

Gespeichert

Dass ein Beitrag gespeichert wurde, ist unheimlich wichtig für den Algorithmus. Instagram sieht dadurch, dass dein Content hoch relevant ist. Neben Kommentaren ist das eine der wichtigsten Metriken für mehr Reichweite. Achte speziell hier darauf, welche Formate am meisten abgespeichert werden. Oft sind es Listen und Aufzählungen. Die Themen, die dort besonders weit oben sind, solltest du immer wieder recyceln und updaten!

Wenn du eher weniger Speicherungen bekommst, dann versuche neue Formate und mehr Mehrwert zu liefern. Überlege: was sind Dinge, die du selbst abspeichern würdest?

Geteilte Inhalte

Das sind alle Story-Reposts und Versendungen an andere. Das heißt, dein Beitrag ist so interessant/ informativ/ inspirierend, dass jemand den Beitrag unbedingt öffentlich mit seiner Community oder privat mit einem Bekannten teilen wollte. Das ist ebenso eine wichtige Metrik, allerdings ist diese meist relativ niedrig und somit für die statistische Auswertung eher weniger geeignet. Wenn du hier aber große Ausschläge nach oben feststellst, ist das ein sehr gutes Zeichen!

Impressionen & Reichweite

Das sind zwei verschiedene Metriken, die du auch getrennt voneinander betrachten solltest. Der Unterschied ist, dass Impressionen alle Ansichten deines Beitrags zählt. Wenn also Peter deinen Beitrag zwei Mal anschaut, ergibt das zwei Impressionen, aber es wird nur einmal bei Reichweite gezählt.

Schaue dir diese Zahlen genau an. Viele Impressionen und eine hohe Reichweite auf Instagram sind wichtig. Das heißt, du hast einen Nerv getroffen und das Thema/ Design/ Foto hat viel Potential, dir neue Follower zu holen.

Wichtig ist, dass hier aber auch die anderen Metriken stimmen: Kommentare, Speicherungen und Neue Abonnenten. Wenn du zwar viel Reichweite hast, die anderen Zahlen aber unterdurchschnittlich sind, dann enthält der Beitrag zu wenig Mehrwert.

Wenn ich hier von unter- und überdurchschnittlich spreche, meine ich immer das, was du individuell im Durchschnitt sonst erzielen kannst. Generelle Richtwerte für Likes, Kommentare, Speicherungen etc. gibt es nicht!

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Kommentare

Kommentare sind, wie oben schon erwähnt, ein wichtiges Indiz für den Instagram Algorithmus. Je mehr, desto besser. Vor allem kontroverse Themen und Meinungen bekommen viele Kommentare. Schau, auf welche Themen deine Community besonders interessiert reagiert.

Neue Abonnenten

Diese Metrik ist sehr wichtig, allerdings etwas verkümmert. Die Zahlen hier sind meistens nicht so hoch. Der Abonnent wird nur gezählt, wenn er auf deinem Beitrag ist und dann direkt auf „Folgen“ klickt. Wenn er aber nochmal andere Beiträge besucht, dann auf deine Website klickt und dann erst abonniert, wird es nicht mehr gezählt. Verstehe diesen Wert also immer als Untergrenze.

Nur weil ein Beitrag keine neuen Abonnenten angezogen hat, heißt das nicht, dass er schlecht war. Wenn der Beitrag an sich nicht viel Reichweite hatte und somit auch nicht an neue, potenzielle Follower ausgespielt wurde, kann auch niemand abonnieren.

Wenn du hier einen überdurchschnittlich hohen Wert bei einem deiner Beiträge bemerkst, dann kannst du diesen Beitrag bewerben. Schalte eine Promotion (aber am besten über den Ads Manager!) und mach den Beitrag so für mehr Leute sichtbar. Du kannst erstmal mit einem Budget von 2-3 € für 5 Tage starten, um zu schauen, welche Ergebnisse du erzielst.

Wenn der Beitrag aber organisch schon viele Follower angezogen hat, ist das meist ein gutes Indiz dafür, dass die Promotion auch erfolgreich wird. Hier ist aber Testen angesagt!

Profilaufrufe

Je höher desto besser. Du hast mit dem Beitrag einen Nerv getroffen und der Nutzer möchte jetzt sehen, ob du auf deinem Profil noch mehr solcher Beiträge hast.

Genau deshalb ist es wichtig, in seiner Nische zu bleiben. Wenn der Nutzer nämlich jetzt auf dein Profil kommt, um mehr zu sehen, wird er nur abonnieren, wenn er auch mehr davon findet!

Website-Klicks

Im Bestfall solltest du irgendeinen Eingang in deinen Funnel als Link haben. Das heißt, der Link in der Bio sollte auf irgendein Formular, eine Verkaufsseite oder eine andere Eintragungsmöglichkeit führen.

Wenn dein Beitrag jetzt
a) spannend und voller Mehrwert ist und
b) eine gute Handlungsaufforderung (CTA) hat,
Dann erreichst du damit viele Website-Aufrufe.

Wie du dadurch jetzt mehr Follower gewinnen kannst

Schreibe auf, was die Top-Beiträge in jeder der oben aufgelisteten Kategorien gemeinsam habe. Sei dir aber bewusst, dass es nicht das perfekte Format gibt, welches immer in allen Kategorien gewinnt. Emotionalere Beiträge werden eher geliket, informative Beiträge eher gespeichert und kontroverse Beiträge eher kommentiert.

Trotzdem solltest du grob ein Muster herausfinden, welche 3-5 Formate bei dir am besten funktionieren. Diese dürfen sich natürlich über die Zeit auch verändern! Schließlich ist das ja ein Prozess.

Produziere jetzt einfach mehr von dem Content, der am meisten Interaktion und Reichweite bekommen hat. Mit jeder Optimierung bekommst du ein Stückchen mehr Reichweite!

Daher würde ich dir auch nicht raten, den Content für mehrere Wochen im Voraus zu planen. Erstelle den Content maximal für zwei Wochen im Voraus, damit du immer wieder optimieren und anpassen kannst.

Die Story-Metriken

Hier solltest du dir prinzipiell wie oben auch Impressionen, Neue Abonnenten, Profilaufrufe, Reichweite und Website-Klicks anschauen.

Hinzu kommen die Metriken: Nächste Story, Verlassen, Weiter und „Zurück“. Diese Metriken sind deshalb wichtig, weil sie etwas darüber aussagen, wie interessant und relevant die Stories für deine Follower sind. Je mehr Follower deine Stories schauen, desto mehr mag dich der Instagram Algorithmus.

Wenn bei bestimmten Stories besonders auf „Verlassen“, auf „Weiter“ oder „Nächste Story“ geklickt wird, dann ist das ein Indiz dafür, dass diese Story wenig Relevanz hatte. Bitte mach dich aber nicht verrückt deswegen! Jede Story wird von einem gewissen Prozentsatz der Leute geskippt. Aufmerksam solltest du nur werden, wenn es bei einzelnen Stories plötzlich überdurchschnittlich viele sind. Diese Themen solltest du in Zukunft dann lieber weg lassen.

Viele „Zurück“-Klicks hingegen sind ein gutes Zeichen! Das heißt, der Follower wollte sich etwas nochmal anschauen und das ist positiv für den Algorithmus.

Also ich denke du siehst, wie das läuft: Wichtig ist, dass du mit deinem Content (Beiträge und Stories) viel Interaktion und Aufmerksamkeit bei deinen Followern hervorrufst. Je mehr das ist, desto relevanter stuft dich der Instagram Algorithmus ein. Je relevanter du bist, desto mehr Reichweite bekommst du auf Instagram. Und mit mehr Reichweite kannst du auch mehr Follower gewinnen.

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