Tausende Eindrücke prasseln jede Minute auf uns ein. In der digitalen Welt noch mehr als in der realen. Durch diesen konstanten Informationsüberfluss müssen wir aussortieren und das tun auch deine potentiellen Kunden.

Sie sehen so viele Posts, Stories und Profile.. stoßen auf deins und ZACK in der nächsten Sekunde haben sie wieder weggeklickt. 

Vielleicht folgen sie dir, aber deine Beiträge vergammeln so weit unten im Feed deiner Kunden, dass sie sie kaum wahrnehmen…

Wir leben in einer Welt, in der man um die Aufmerksamkeit der Kunden kämpfen muss.

Aber was, wenn wir die Perspektive wechseln: Von “um Aufmerksamkeit kämpfen” zu “Aufmerksamkeit anziehen”. Was wenn wir die Aufmerksamkeit nicht nur auf uns ziehen können, sondern auch noch Wiedererkennungswerte mit einpflanzen, sodass du im Gedächtnis bleibst? Das wär’s oder…

Oberflächlich und tiefgründig – das sind die Schlüssel

Wir alle wollen, dass man unsere inneren Werte sieht und schätzt. Und so sehr wir Oberflächlichkeit auch verachten – sie steckt in allen von uns und das heißt: Sie steckt auch in unseren potentiellen Kunden drin. Und das müssen wir respektieren und bedienen, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen und zu halten. 

Oberflächlich steht hier metaphorisch für das, was man sieht: Das Visuelle. Das ist das, was auf den ersten Blick erkennbar ist. Wenn jemand auf dein Profil kommt, bekommt er einen ersten Eindruck. Der Look, die Farben, der Stil, Ästhetik.. als das sind Eindrücke, die dem Nutzer zusagen oder eben nicht. 

So reichhaltig dein Content inhaltlich auch sein mag, es nutzt nichts, wenn nie jemand ihn anklickt, weil es nicht appetitlich aussieht. Das Auge isst ja bekanntlich mit. 

Tiefgründig steht metaphorisch für das, was man eben nicht sieht: Wie du sprichst, gestikulierst, deine Werte und Ansichten. Lasst uns tiefer eintauchen. 

 

Visuelle Reize – Visuelles Branding

Die einfachste Art, Wiedererkennungswerte zu schaffen, ist durch visuelle Reize. Ein farbliches Schema, bestimmte Schriftarten, ein passender Stil… 

Das Ziel hier ist Folgendes:

1) Jemand stößt auf dein Profil und findet es visuell ansprechend. Dadurch nimmt er sich mehr Zeit, sich mit dir und deinem Content zu beschäftigen. Wenn dein Profil den Kunden von der Ästhetik abholt und es schafft, sein Interesse zu wecken, ist der erste Schritt geschafft.

2) Jemand sieht irgendwo, die Anfänge eines Logos, einen Slogan, einen Beitrag ohne Namen… und er weiß genau, dass er von dir ist. Er erkennt deinen Stil, deine Farben und dein Schema. Das ist ein visueller Wiedererkennungswert. 

 Wo kann man jetzt visuelles Branding auf Instagram einbauen? Schauen wir uns die wichtigsten Punkte einmal näher an.

Dein Profilbild

Natürlich kannst du wie jeder andere ein einfaches Bild verwenden. Oder du sorgst dafür, dass dein Profilbild heraussticht. Wie kannst du das machen? Werd kreativ! 

Nutze deine typische Branding-Farbe im Hintergrund, lege einen farbigen Ring um dein Profilbild, mache eine ungewöhnliche Post.. lass dir was einfallen. 

Um dir Inspiration dafür zu holen, kannst du gern mein Instagram-Profil als Beispiel nehmen >>

Deine Highlights

Highlights sind ein unheimlich machtvolles Instrument. In meinem Mentoring erkläre ich unter anderem wie man sie strategisch einsetzt, um Kunden zu gewinnen. Unterschätze also nicht, wie machtvoll sie sein können!

Wenn du Highlights schon nutzt, dann solltest du auch entsprechend passende Highlight-Cover haben und zwar wieder in deinen Farben und deinem Stil!

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Dein Feed

Immer wieder höre ich: “mein Feed ist wenigstens realitätsnaher und nicht so aufpoliert”. Das ist nichts, womit man angeben kann. Damit verliert man in den meisten Fällen nur. Dein Feed muss ästhetisch gut aussehen, ein großes Ganzen ergeben und sich vor allem an dein Branding halten. 

Wenn du nicht Justin Bieber, Beyonce oder Jennifer Aniston heißt, ist es eben nicht egal, wie dein Feed aussieht. Wenn du bereits berühmt bist, dann go for it. Ansonsten ist es wichtig, den Nutzer visuell anzusprechen, um überhaupt erstmal seine Aufmerksamkeit zu bekommen. 

Deine Stories

Auch in deinen Stories kannst du visuelle Elemente unterbringen, die an deine Brand angelehnt sind. Passe die Schriftart an, nutze farblich passende Vorlagen und erstelle sogar deine eigenen GIF-Sticker (hier klicken).

Branding geht auch tiefer

So wichtig die visuellen Elemente für das Branding auch sind, mindestens genauso wichtig ist es, dass du einen Schritt weitergehst. Das, was man nicht sieht, wird oft vernachlässigt, ist aber immens entscheidend für deinen Erfolg. 

Da ich tagelang über dieses Thema schwatzen könnte, gebe ich dir hier einfach nur ein paar Fragen mit, die dir helfen sollen: 

  • Für welche Werte möchte ich bekannt sein?
  • Wie möchte ich wahrgenommen werden?
  • Wie trete ich auf: üppig, verspielt, formell…?
  • Welche Macken habe ich und möchte ich teilen, die mich nahbarer machen?
  • Für welche kontroversen Ansichten bin ich bekannt?
  • Welche Charakterzüge machen mich aus?
  • Welchen Qualitätsstandard assoziiert man mit mir?

Viele haben Angst, anzuecken. Aber ganz ehrlich: Nur so schaffst du es, Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen. 

Ich meine nicht, dass du deswegen zur Skandalnudel mutieren musst. Es geht eher darum, seine bestehenden Ecken und Kanten auch zu zeigen. Das erfordert oft Mut, aber es lohnt sich. Denn so findet man nicht nur Verbündete, sondern schafft auch eine starke Community. 

Du bleibst nicht im Gedächtnis, wenn du bist wie alle anderen. Sei anders. Und das Schöne ist: Dafür musst du dich nicht mal verstellen! Du bist ein Individuum und damit schon von Natur aus anders! Du musst dich nur trauen, es der Welt auch zu zeigen… 

Ich wünsche dir den Mut, das zu tun. 

Von Herzen viel Erfolg,
Deine Mentorin Lee-Anne

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